Wir möchten die Stadt Kiel lebenswerter machen und dafür einen Raum schaffen, an dem sich Jung und Alt treffen können, um gemeinsam Kräuter, Obst und Gemüse anzubauen, zu ernten und sich auszutauschen. Unser Projekt bindet dabei die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – ein.
Zum einen möchten wir Menschen alltagsnah, innerhalb der Stadt, die Möglichkeit geben, eine grüne Oase als Erholungsraum zu nutzen und Gleichgesinnte zu treffen. Für die Schulkinder dient der Garten als Bildungs- und Erfahrungsraum. Sie können praktisch erleben, woher ihr tägliches Essen kommt. Dabei sollen neben regionalen Feldfrüchten auch geschmackvolle alte Sorten, wie z.B. Topinambur angebaut werden. Bei der Bepflanzung der Gärten wollen wir auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln verzichten.
Bei der Gestaltung der Beete von Schulgärten sollen Kinder eingebunden werden. Wir vermitteln das theoretische Wissen und geben einen gewissen Rahmen vor (welche Pflanzen am Standort gedeihen), aber letztendlich sollen die Kinder bestimmen, was angebaut werden soll. Mehrere kleine Gartenflächen an einer Schule sollten uns erlauben, Beete und Gärten zu verschiedenen Themen anzulegen. Die entstandenen Gärten können auch fächerübergreifend genutzt werden, zum Beispiel in Verbindung mit dem Biologie-, Erdkunde- oder Kunstunterricht.
Weitere Einsatzgebiete von Kiel.erDe.ich können Seniorenheime oder öffentliche Plätze in der Stadt sein. In den Seniorenheimen wollen wir durch den Anbau von Obst und Gemüse einerseits zu einer gesunden Ernährung beitragen, aber auch einen Treffpunkt und vielleicht ein neues Hobby schaffen. Um den älteren Leuten das Gärtnern zu erleichtern, wollen wir Hochbeete errichten.